Bustickets für einen Euro?

Bild: Alfred Gewohn

Die Redaktion der einzig verbliebenen Soester Tageszeitung – der Soester Anzeiger – bittet die Soester Ratsfraktionen zu aktuellen Soester Fragen und Themen Stellung zu beziehen. Dazu werden in der Rubrik „Thema der Woche“ die Antworten der im Rat vertretenen Parteien wöchentlich abgedruckt, so sie denn geantwortet haben. An dieser Stelle können Sie die Antworten und Positionen der Soester Sozialdemokraten nachlesen.

„Frage der Woche“ – Statement der SPD Soest vom 17.09.2019:

Angebot ausweiten und günstiger machen.

Machen wir uns nichts vor: Das Stadtbusangebot, wie wir es aktuell haben, ist nicht attraktiv genug, um mehr Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg vom privaten PKW auf den Bus zu bewegen: Es fehlt an (überdachten) Haltestellen. Die Fahrzeiten, insbesondere auf den Dörfern, sind für viele nicht ausreichend. Hinzu kommt: Es gibt viele verschiedene Abos und Preisstufen, aber die konkreten Preisangaben fehlen auf den Internetseiten der regionalen Anbieter. Das macht es alles nicht einfacher.

Daher gilt: Wir müssen das ÖPNV-Angebot ausweiten und günstiger machen, um mehr Bürgerinnen und Bürger dazu zu bewegen, das Auto zugunsten von Bus und Bahn stehen zu lassen. Die SPD setzt sich daher für die Einführung günstiger Ticketpreise ein. Ein Einzelfahrticket soll nicht mehr als einen Euro kosten. Das Angebot des Stadtbusses soll weiter ausgebaut werden – gerade auch, um von der Innenstadt besser in die Stadtteile zu kommen, aber auch für Fahrten in die Nachbarkommunen. Und: Wir brauchen umweltfreundlichere Busse, die nicht mit Diesel sondern mit Elektro- oder Brennstoffzellentechnik betrieben werden. Diese Forderungen sind in einem Antrag unserer Fraktion für die nächste Ratssitzung ganz konkret enthalten.

Siehe dazu auch folgenden Beitrag: Verkehrswende für Soest – jetzt!

Für die SPD Soest

Sandra Wulf und Roland Maibaum