Wie werden wir wohnen?

Bild: colourbox / SPD

Die Redaktion der einzig verbliebenen Soester Tageszeitung – der Soester Anzeiger – bittet die Soester Ratsfraktionen zu aktuellen Soester Fragen und Themen Stellung zu beziehen. Dazu werden in der Rubrik „Thema der Woche“ die Antworten der im Rat vertretenen Parteien wöchentlich abgedruckt, so sie denn geantwortet haben. An dieser Stelle können Sie die Antworten und Positionen der Soester Sozialdemokraten nachlesen.

„Frage der Woche“ – Statement der SPD Soest vom 12.09.2019

Wohnraum muss bezahlbar sein!

Für uns steht fest: Eine wachsende Stadt wie Soest braucht ausreichend bezahlbaren Wohnraum! Da Investoren und einige Genossenschaften diese Lücke nicht füllen wollen, gilt es zum einen, notwendige Vorgaben bei der Vergabe von Baugrundstücken politisch durchzusetzen. Entsprechende Beispiele sind aus anderen Kommunen bekannt. Dabei geht es um eine grundsätzliche Festlegung auf einen bestimmten Prozentsatz an gefördertem Wohnraum, der bei Neubaugebieten errichtet werden muss. Zum anderen geht es aber auch um eine gezielte Steuerung durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft, die hierfür geschaffen wurde, sowie durch die KWS.

Wir halten an dem Beschluss des Rates fest, 60 bezahlbare Wohnungen auf der Fläche der ehemaligen BEM Adam Kaserne zu bauen. Sofern ein entsprechender Umbau des Blocks 3 nicht möglich ist, müssen der Wohnungsbaugesellschaft hierfür alternative Flächen auf dem ehemaligen Kasernengelände zur Verfügung gestellt werden. Preiswerter bzw. geförderter Wohnraum muss auch qualitativ hochwertiger Wohnraum sein, der die Anforderungen an Wärme- und Lärmschutz erfüllt. Die Kosten für eine entsprechende Bausubstanz dürfen nicht zulasten der Mieterinnen und Mieter gehen. Wohnen muss für alle bezahlbar bleiben.

Sandra Wulf
SPD Vorsitzende