Portrait of happy young couple on bicycles Bild: colourbox | SPD.de

So wollen wir den Radverkehr in Soest stärken

Unser Ziel ist es, die Verkehrswende in Soest zugunsten von mehr Klimaschutz voranzubringen. Dazu gehören die Reduzierung des Park-Such-Verkehrs in der Innenstadt genauso wie die Förderung eines günstigeren und besseren Öffentlichen Personennahverkehrs sowie weitere Verbesserungen zugunsten des Radverkehrs. Hier stellen wir euch vor, wie wir den Radverkehr in unserer Stadt weiter ausbauen möchten: 

 

Für mehr Sicherheit im Radverkehr: Radspuren rot markieren

Jeder Radfahrende kennt die Situation: Bei viel Autoverkehr z. B. auf der Niederbergheimer Straße oder am Brunowall wird es eng auf dem Radfahrstreifen und dieser wird dann gerne von Autofahrer*innen überfahren. Wir wünschen uns mehr Sicherheit für die Radfahrerinnen und Radfahrer – gerade für die vielen Kinder und Jugendlichen, die sich morgens auf den Weg zur Schule machen. Dazu gehört eine eindeutige farbliche Markierung der Radspuren, um diese stärker ins Bewusstsein der Autofahrer*innen zu bringen. Wir setzen uns daher dafür ein, dass besonders an den viel befahrenden großen Straßen Radspuren durchgehend rot markiert werden.

Für mehr Sicherheit im Radverkehr: Runter vom Gas!

Die Straßen, die außen am Wall vorbeiführen, sind beliebte Schnellfahrerstraßen. Dabei wird es gefährlich, wenn sich Fahrräder und Autos diese Straßen teilen müssen. Nicht nur aus Gründen des Lärm- und Emissionsschutzes setzen wir uns daher für die Schaffung von mehr Tempo-30-Zonen in unserer Stadt ein. Das unterstützt auch die Sicherheit der Radfahrerinnen und Radfahrer. Daher plädieren wir (auch weiterhin) für die Einführung von Tempo 30 u. a. am Aldegrever- und Freiligrathwall sowie an der besonders kurvigen und beengten Straße Brunowall.

Vorrang für den Radverkehr: Fahrradstraßen ausbauen

Am sichersten fühlt man sich als Radfahrerin oder Radfahrer auf angelegten Radwegen und auf Straßen und Wegen, auf denen der Radverkehr Vorrang vor dem Autoverkehr hat, z. B. auf dem Windmühlenweg. Unser Ziel ist es, in den nächsten Jahren viele weitere Fahrradstraßen in Soest zu schaffen. Überall dort, wo es möglich ist, soll dem Radverkehr Vorfahrt gegeben werden. Das dient nicht nur der Sicherheit, sondern schafft auch mehr Akzeptanz für Radverkehr. Und es bewegt sicherlich auch den ein oder anderen dazu, gerne einmal das Auto in der Garage zu lassen, um mit dem Rad in die Stadt zu fahren.  

Fahrradverleihangebote in Soest? Gerne mehr davon!

Es gibt sie schon, aber es dürfen ruhig mehr werden: Fahrradverleihstationen in Soest. Dabei geht es nicht nur um die Förderung des Radtourismus. Wir wollen auch erreichen, dass weniger Besucherinnen und Besucher mit dem Auto in die Altstadt fahren. Hierfür schlagen wir zentrale Leihstationen z. B. am Plange-Platz oder am Parkplatz am Dasselwall vor. Hier kann mein sein Auto parken und mit dem Rad in die Stadt fahren. Es geht aber auch darum, mehr Soesterinnen und Soester auf den Geschmack zu bringen, z. B. um Radtouren über die Dörfer zu planen. Schließlich hat nicht jeder von uns ein eigenes Rad zuhause.

Mehr Stellplätze für Fahrräder in Soest!

An vielen Stellen in der Altstadt, aber auch außerhalb sind sie Mangelware: Stellplätze für Fahrräder. Wenn wir mehr Bürgerinnen und Bürger dazu bewegen wollen, vom Auto aufs Rad umzusteigen, um z. B. in der Fußgängerzone einkaufen zu gehen, brauchen wir auch mehr Parkmöglichkeiten für die Fahrräder – mit möglichst kurzen Wegen zu den Geschäften. Dafür setzen wir uns ein. Aber nicht nur in der Innenstadt, sondern auch vor Einzelhandelsgeschäften, in der Nähe von Spielplätzen, Kindertagesstätten, etc. sind mehr Stellplätze erwünscht. Diese sollten möglichst komfortabel und hier und da auch überdacht sein (z. B. am Bahnhof).  

Soest auf dem Weg zur „echten“ Fahrradstadt

Wir setzen uns dafür ein, den Radverkehr in unserer Stadt weiter zu fördern und auszubauen. Dazu gehört vor allen Dingen mehr Sicherheit für unsere Radfahrerinnen und Radfahrer, z. B. durch eindeutig kennzeichnete Radspuren und durch mehr Fahrradstraßen. Dazu gehören aber auch mehr Leihangebote und mehr Stellplätze, um mehr Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg vom Auto aufs Rad zu bewegen.