Bild: Alfred Gewohn

Soester Anzeiger Präsentation „Fusion: Union greift SPD an“

Eine deutliche Ratsmehrheit hat gegen die verzagte Haltung des Vertreters der CDU erreicht, dass sich der katholische Hospitalverbund auf den einhäusigen Standort als Generationenkrankenhaus auf dem Gelände des Klinikums einlässt.

In den nach der Mai-Ratssitzung anstehenden Verhandlungen mit dem kath. Hospitalverbund kann die Ratsmehrheit diesseits der CDU erreichen, dass die Risiken für den nach öffentlich-rechtlichen Grundsätzen geführten Gesundheitscampus abgewendet werden. Hier greift auch die Doppelstrategie des Bürgermeisters.

Es wird den Vertretern der CDU mit ihrer auch innerfraktionell dominierenden Taktik „Teile und Herrsche“ nicht gelingen, einen Keil zwischen die erfolgreich für die Gesundheitsversorgung der Bürger gemeinsam wirkenden Fraktionen zu treiben.

Die vom C-Unionisten propagierte Gutgläubigkeit hat sich bei Kooperationsgesprächen zwischen Wettbewerbern, bei denen der Kommunale seine Ziele auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausrichtet und der Kirchliche, der in seine Einrichtungen nach Marktlage investiert und dabei kaputtzusparen droht, auch anderen Ortes nicht als zielführend erwiesen. Bei den anstehenden Verhandlungen bedarf die kommunale Seite in der Tat der professionellen Unterstützung von Experten. Dem Beitrag des kath. Hospitalverbundes zur vorbehalthaltlosen Verwirklichung des Verhandlungszieles eines gemeinsamen Generationenkrankenhauses am Standort des Klinikums gilt die Vorfreude von Bürgern, Mitarbeitern und Rat.

 

Roland Maibaum

• Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Soest
• Vorsitzender des Aufsichtsrates des Klinikums Stadt Soest

 

Link zum Artikel vom 08. März im Soester Anzeiger


Kommentar  von unserem Pressesprecher Benno Wollny  auf der Webseite des Soester-Anzeigers zum Beitrag vom 08.03.:

Uns ist das Arbeitsrecht nach dem TVöD wichtig! Es sichert den einzelnen Mitarbeiter arbeitsrechtlich viel besser und insbesondere transparenter ab. Dazu gehört auch ein Betriebsrat nach dem BetrVG!  Materielle Abweichungen sind hier unerheblich.

In den Bereich der Falschmeldungen gehört allerdings die Mutmaßung, ein Haus bezahle aus wirtschaftlichen Gründen weniger. Das stimmt nicht! Die Gehaltsniveaus unterscheiden sich kaum voneinander.

Man sieht jetzt bereits, die Kollegen von der CDU beginnen bzgl. unseres Gegenvorschlages zu moppern, siehe den Anzeiger vom 9.3. Ihnen ist weiterhin ein Verschenken des Klinikums samt Belegschaft an den Hospitalverbund lieber.

Wir bleiben weiter dabei: Es muss eine Hospitalverbund-eigene GmbH her, die beide Soester Häuser beherbergen wird, um Risiken für Häuser außerhalb von Soest auszuschalten.

Benno Wollny, Pressesprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Soest