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Meldung:

18. Oktober 2018

Kaufmann Kress weigert sich weiter, den Nordeingang zu öffnen

SPD besteht auf Einhaltung des Städtebaulichen Vertrages
Auch die Soester SPD-Fraktion wurde aus der Bürgerschaft angesprochen, wieso der Textilkaufmann Kress den versprochenen Nordeingang nicht öffnen wolle. Bürge-rinnen und Bürger brachten ihren Unmut zum Ausdruck; die Anzeiger-Leserbriefe sprachen eine klare Sprache. Die große Zahl an Kommentaren im Online-Teil des Anzeigers ist zu addieren.

Ziel der damaligen Ratsinitiative zur Einrichtung des Eingangs Nord bei Kress war unter anderem die Verkehrslenkung zugunsten der Tiefgarage am Bahnhof. Jedes Auto mit dem Ziel Kaufhaus Kress, das nicht die Walburger Straße durchfährt, stellt ein Stück weniger Belastung dieser gebeutelten Straße dar! Und auch andere Fahr-zeuge, die das Ziel Innenstadt haben, sollten die Tiefgarage Bahnhof benutzen. Der Fußweg zum Einkauf ist überaus kurz, zum Kaufhaus Kress beträgt er schlappe 97m.

Unklug und absolut daneben ist es, wenn sich ein Investor herablassend über die Nachbarschaft seines Objektes äußert: Wünscht der Kaufmann Kress eigentlich kei-ne Kunden aus seiner unmittelbaren Nähe?

Herr Kress vergreift sich leider nicht nur im Ton sondern auch in seiner Auswahlkiste: Entscheidungen des Soester Rates und seiner Ausschüsse im Rahmen der örtlichen Selbstverwaltung haben nun wirklich nichts mit Bundespolitik zu tun.

Herr Kress wusste als Kaufmann bei Unterzeichnung seiner Vertragsverpflichtung zu Bau und Öffnung des Nordeingangs zu seinem Textilkaufhaus, dass dies logischer-weise mit Kosten verbunden ist. Dieses Argument kann nun plötzlich nicht aus der Kiste gezogen werden. Im Übrigen weisen zwei seiner drei Premium-Filialen (Arns-berg-Hüsten und Zwickau) sehr wohl zwei Eingänge auf. Weitere Textilkaufhäuser in Soest besitzen ebenfalls einen zweiten Ein-/Ausgang. Der Verzicht auf einen zweiten Zugang in der Vorzeigefiliale erschließt sich dem Beobachter daher nicht.

Verträge sind einzuhalten! Dieser allgemeine Grundsatz des Rechts gilt auch für Herrn Kress. Die SPD-Fraktion erwartet die konsequente Einhaltung dieses Städte-baulichen Vertrages.

Benno Wollny


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