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Stadtentwicklung
Nachhaltige Stadtentwicklung...
…braucht vorausschauende Planung Die Stadt Soest erarbeitet auf der Grundlage des fortgeschriebenen Regionalplans einen neuen Flächennutzungsplan.
Für den Innenstadtbereich werden flächendeckend qualifizierte Bebauungspläne erarbeitet.
Der Landschaftsverbrauch im Umland wir gestoppt. „Flächenrecycling“ und Baulückenschluss kommt vor Neuausweisung. Die überkommenen großen Gartenflächen im Innenstadtbereich sind jedoch strukturbedeutsam und werden deshalb erhalten.
Die zahlreichen vorhandenen Entwicklungs- und Einzelhandelskonzepte sowie -gutachten fließen in das von der Stadt Soest zu erarbeitende Nachhaltigkeitskonzept ein. Neuansiedlungen finden im Rahmen dieses Konzepts statt. Es gilt der Grundsatz: „Erst die Planung, dann der Investor“.
Ein intelligentes Innenstadtmanagement verhilft der Fußgängerzone zu mehr Lebensqualität durch Ruheräume, Grün- und Blumenschmuck, Barrierefreiheit (etwa Leitsysteme für blinde Menschen).
Die Qualität von Planungen wird dadurch verbessert, dass über die politischen Gremien hinaus auch gesellschaftliche Gruppen wie etwa die Behinderten möglichst früh in den Planungsprozess miteinbezogen werden.
Die Gesamtverantwortung für die städtische Planung übernimmt ein/e als Beigeordnete/r vom Rat gewählte/r Stadtbaurätin/rat.
…schützt die natürlichen Ressourcen
Ein fester Anteil der Gewinne der Stadtwerke aus Energielieferung wird für Investitionen in regenerative Energietechnik verwandt.
Der Stadtpark wird in östlicher Richtung erweitert. Zu diesem Zweck wird die im Eigentum des Bundes stehende – noch umzäunte - Anpflanzungsfläche zur B 475 hin geöffnet und mit Spazierwegen erschlossen.
Der vor einigen Jahren abgebrochene Agenda 21-Prozess wird wieder aufgenommen.
Sämtliche Einrichtungen der kommunalen Daseinsvorsorge – Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung etc.- bleiben in kommunaler Hand. Die Einrichtungen legen ein ökologisches Arbeitsprogramm und einen jährlichen Fortschrittsbericht vor.
…stellt sich den Herausforderungen des Klimawandels
Sämtliche städtische Liegenschaften werden Zug um Zug energetisch saniert. Durch Einsparungen erzielte „Gewinne“ werden für weitere energetische Maßnahmen reinvestiert.
Die Stadtwerke erhöhen den Anteil an umweltfreundlicher gemeinsamer Produktion von Strom und Wärme (Kraft-Wärme-Kopplung).
Kommunale Neubauten und Gebäude auf von der Stadt erworbenem Grund dürfen nur noch 40 kWh Primärenergie pro qm und Jahr verbrauchen (KfW 40-Häuser).
Die Stadtwerke bieten einen konkurrenzfähigen Ökostrom-Tarif an.
Die Stadtverwaltung Soest deckt ihren Energiebedarf aus ökologisch erzeugtem Strom.
Der Fuhrpark der Stadt Soest beziehungsweise der städtischen Tochterunternehmen wird auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben umgestellt.
Die Straßenbeleuchtung wird schrittweise und der technischen Entwicklung entsprechend mit LED-Technik ausgestattet.
Die Gestaltungssatzung der Stadt Soest wird mit dem Ziel überarbeitet, die Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie im Innenstadtbereich zu verbessern.
…und reduziert die Belastungen durch den motorisierten Verkehr.
Die Plätze im ottonischen Stadtkern werden vollständig vom motorisierten Verkehr befreit.
Die städtischen Kreuzungsbereiche werden - wo immer möglich - zu barrierefreien Kreisverkehren umgestaltet.
Das Shared Space-Konzept („Platz für alle“) wird in einem geeigneten Straßenbereich modellhaft überprüft.
Die Stadt fördert Carsharing-Angebote, indem auf den Innenstadt-Parkplätzen Flächen für Carsharing-Stationen freigehalten werden.
Der gesamte Innenstadtbereich wird für den Fahrradverkehr durchlässig gestaltet. Die Ortsteile werden mit Fahrradwegen an den städtischen Bereich angebunden.
Im Bereich des Bahnhofs werden auch auf der Südseite Parkeinrichtungen für Fahrräder geschaffen.
Die Stadtwerke halten ein Angebot von elektrounterstützten Fahrrädern vor, die von Privatleuten auf Miet- oder Leasingbasis genutzt werden können.
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