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Soziales

Die soziale Stadt Soest...

…ist kinder-, jugend- und familienfreundlich

Deshalb wollen wir:

  • Den verstärkten Ausbau des Betreuungsangebots – einschließlich eines integrativen Angebots - für Kinder unter drei Jahren; Gleiches gilt für die Ganztagsangebote in den Kindergärten und in den Schulen;

  • Weitere Kindertagesstätten in Familienzentren umwandeln;

  • Beitragsfreiheit zumindest für das letzte Kindergartenjahr erreichen;

  • Die Unterstützung von Familien und Alleinerziehenden und deren Stärkung in der Erziehungsfähigkeit durch aufsuchende Beratung und Angebote der Familienbildung;

  • Eine „Aktion gegen Kinderarmut“ initiieren, an der sich – koordiniert und angeleitet von der Stadt Soest - die Kirchen, die Schulen und Kindergärten, die sozialen und caritativen Einrichtungen in Soest und die Vereine beteiligen;

  • Die Arbeit von Jugendamt und Schulen eng miteinander verknüpfen; Mitarbeiter des Jugendamtes sollen in einem Pilotprojekt unmittelbar in einer Ganztagsschule eingesetzt werden;

  • Ein Kinder- und Jugendparlament einrichten, welches Kindern und Jugendlichen eine Stimme verschafft;

  • Die Jugendtreffs erhalten und bei Bedarf ausbauen;

  • Die Umgestaltung des ehemaligen Freibadgeländes (nördlicher Bereich) in einen „Kinder- und Jugendpark“ prüfen, der ein offenes selbstgestaltetes und- verwaltetes Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche bietet;

  • Einen abwechslungsreich gestalteten Spielplatz in der Innenstadt im unmittelbaren Bereich der Fußgängerzone schaffen.


    ...ist lebenswert für ältere Menschen

  • Das Angebot an Begegnungsstätten für ältere Menschen wird ausgebaut.

  • In Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern und den Sportvereinen entwickelt die Stadt Soest ein Konzept für die Einrichtung einer altengerechten Spiel- und Sportanlage.

  • Die wohnortnahe Versorgung mit Ärztinnen und Ärzten wird sichergestellt.


    …ist weltoffen und tolerant

  • Die Stadtverwaltung berücksichtigt bei Einstellungen Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund.

  • An die Stelle des Ausländerbeirats tritt ein Integrationsrat, in den neben den Vertretern der ausländischen Bevölkerungsgruppen auch Ratsmitglieder entsandt werden.

  • Dem Integrationsrat werden adäquate Arbeitsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Er erhält ein eigenes Budget.

  • Die Stadt Soest richtet eine Integrationskonferenz unter Beteiligung des Integrationsrates, der Migrantenverbände, der Stadtteilkonferenzen etc. ein, die einmal im Jahr tagt.

  • In Zusammenarbeit mit den Schulen entwickelt die Stadtverwaltung Projekte gegen Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit.

  • Die Stadtverwaltung achtet strikt auf die Einhaltung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes und fordert dessen Beachtung bei den von ihr beherrschten oder (mit-)finanzierten Gesellschaften, Einrichtungen und Institutionen ein.


    …bietet Wohnraum zum Leben

  • Die Stadt Soest wirkt auf die Bereitstellung von barrierefreiem Wohnraum mit bedarfsgerechtem Zuschnitt (z.B. 2-Zimmer-Wohnungen) unter Berücksichtigung der Bestimmungen des SGB II hin.

  • Die Wohnnutzung des Innenstadtbereichs wird zukünftig wieder gestärkt. Dazu gehört neben einer entsprechenden Planung auch der rücksichtsvolle Umgang der Stadt mit den Innenstadtbewohnern. In diesem Sinne ist das derzeitige Veranstaltungskonzept für den Innenstadtbereich zu überprüfen.

  • Die Umwandlung von leerstehenden Ladenflächen und Büroräumen im Innenstadtbereich wird planungs-/bauordnungsrechtlich unterstützt.

  • Die energetische Sanierung des vorhandenen Wohnungsbestandes wird in einer konzertierten Aktion mit den in Soest tätigen Wohnungsgenossenschaften und –gesellschaften, der Wohnungsbauförderung des Kreises und den Stadtwerken vorangetrieben.

  • Eine kommunale „Task Force“ zur Vermeidung von Obdachlosigkeit wird eingerichtet.

  • In Stadtteilen mit besonderen sozialen Problemlagen werden geeignete Formen der Unterstützung entwickelt.


    ...schafft Sicherheit

  • Die Stadtverwaltung erfasst systematisch die „Angst-Räume“ in der Stadt und ergreift geeignete Maßnahmen, um diese zu beseitigen (z.B. durch deren verbesserte Ausleuchtung).

  • Die privaten Sicherheitsdienste werden durch einen Ordnungsdienst der Stadt Soest mit qualifizierten Mitarbeitern ersetzt.

  • Die Stadt Soest initiiert eine Kampagne „Hinsehen, handeln, Hilfe holen", um Zivilcourage und Entfaltung von Gemeinsinn zu fördern.

  • Farbschmierereien an öffentlichem Eigentum werden sofort beseitigt.

  • Die Stadt bietet ein Deeskalationstraining für Schülerinnen und Schüler an, um Gewalt im Vorfeld vermeiden zu helfen.

  • Die ordnungspartnerschaftlichen Projekte der Stadt Soest und der Polizei werden fortgesetzt und unter verstärkter Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden ausgebaut.


    …gestaltet den demographischen Wandel

  • Die Stadt Soest fördert die Schaffung von barrierefreiem Wohnraum für Mehrgenerationenwohnen und selbstbestimmte Wohngemeinschaften für ältere Menschen aktiv durch Planung, Hilfe beim Erwerb geeigneter Grundstücke, Bauberatung und – begleitung.

  • Für entsprechende Wohnformen werden insbesondere im Bereich der Innenstadt Wohnmöglichkeiten geschaffen.

  • Die Stadt Soest berät und unterstützt Mieter und Vermieter beim altersgerechten Umbau von Wohnungen.

  • Die Stadt Soest erfasst systematisch und quartiersbezogen die demographischen Daten und Entwicklungen und leitet daraus einen Handlungsleitfaden für die zukünftige Nutzung der bestehenden öffentlichen Einrichtungen (z. B. Kindergärten und Schulen) sowie für altersspezifische Angebote in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport ab.

  • Stadtentwicklung und Stadtplanung berücksichtigen bei allen Maßnahmen und Planungen die demographische Entwicklung. Hierzu wird jeweils besonders berichtet.

  • Die Stadt Soest wirkt bei den Trägern des öffentlichen Nahverkehrs darauf hin, dass die Bedürfnisse älterer, aber auch behinderter Menschen besonders berücksichtigt werden.


    …und fördert die Ortsteile

  • Die Stadt Soest sorgt für eine gute Anbindung der Ortsteile durch den Ausbau von Fahrradwegen und einen guten bedarfsorientierten und barrierefreien ÖPNV.

  • Die Ortsvorsteher werden konsequent in alle Entscheidungen, die ihren Ortsteil betreffen, mit eingebunden. Sie erhalten insoweit ein Anhörungsrecht im Rat und in den Ausschüssen.

  • Die Stadt unterstützt den Wunsch der Menschen, auch weiterhin in ihrem Dorf leben zu können, durch Erhalt und/oder Schaffung der notwendigen Infrastruktur wie Spiel- und Sportplätze sowie Gemeinschaftsräume.

  • Die Stadt unterstützt auch weiter die ländlichen Löschgruppen der freiwilligen Feuerwehr als oft einzige von Bürgern getragene Selbsthilfeinitiative.

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