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Meldung:

28. März 2018

Bloß keine weiteren verkaufsoffenen Sonntage!

„Sonntags gehören Vati und Mutti uns!“ Diese Kinderforderung muss gegenhalten, wo CDU und FDP im Landtag ihr Entfesselungsgesetz ausgepackt haben. Sie wollen die verkaufsoffenen Sonntage in NRW von der Zahl her verdoppeln.

Die SPD-Fraktion im Soester Stadtrat steht nämlich auf Seiten der Familien, die sonntags frei haben und Zeit füreinander haben sollen. „Es muss nicht sein, dass ein Elternteil sonntags arbeiten gehen muss. Jedenfalls nicht im Einzelhandel. Es ist schon hart genug, wenn Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte oder Pflegekräfte an allen Tagen arbeiten müssen. Wir stehen auf Seiten der Gewerkschaften und der Kirchen,“ so Benno Wollny, Pressesprecher der SPD-Fraktion. Er weist darauf hin, dass man hier die christlichen Werte verteidige: „Das dritte Gebot in der Bibel laute halt, du sollst den Tag des Herrn heiligen. Und gerade die CDU geht her und lässt sich vor den FDP-Karren spannen, um auch an weiteren Sonntagen dem schnöden Mammon zu dienen,“ so Wollny weiter.

Da lässt sich der neue Propst Röttger vom Bürgermeister nur scheinbar beruhigen, es würde hier nicht so schlimm werden. Wer´s glaubt, wird selig, lieber Herr Propst! Denn nicht der Bürgermeister wird die Entscheidung über die „Sonntagsfrage“ treffen, sondern der gesamte Stadtrat. Dem Bürgermeister trauen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hier kaum über den Weg. „Wir wollen dafür werben, dass sich das Düsseldorfer Entfesselungsgesetz in Soest die Zähne ausbeißen wird,“ so Wollny: „Wir stehen auf der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der Sonntagsruhe. Wir werden jede Erhöhung solcher Kaufsonntage ablehnen!“

Benno Wollny


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